Benutzungshinweise

1. Einleitung

DeSKoll ist ein deutsch-serbisches Online-Kollokationswörterbuch. Es richtet sich in erster Linie an Lernende des Deutschen als Fremdsprache, Studierende der Germanistik, Lehrkräfte sowie an alle, die ihr Wissen über typische deutsche Kollokationen und deren serbische Übersetzungsäquivalente erweitern möchten.

Dieses Wörterbuch wurde entwickelt, um Nutzerinnen und Nutzern eine schnelle und zuverlässige Suche nach den Bedeutungen deutscher Kollokationen und deren Übersetzungen ins Serbische zu ermöglichen, ebenso wie nach zusätzlichen grammatischen Informationen zu den jeweiligen Kollokationen. Darüber hinaus enthält das Wörterbuch Beispielsätze, die die Kollokationen in ihrer kontextualisierten Verwendung veranschaulichen.

Kollokationen sind feste lexikalische Verbindungen, die aus einer Kollokationsbasis und mindestens einem Kollokator bestehen und überwiegend in einer bevorzugten Kombination auftreten, z. B. einen Antrag stellen (serb. podneti zahtev). Die Elemente einer Kollokation stimmen in verschiedenen Sprachen häufig nicht überein, weshalb sie gesondert gelernt bzw. erworben werden müssen.

Das DeSKoll-Wörterbuch umfasst einen Bestand von 6.625 deutschen Kollokationen, eingeteilt in die Niveaustufen A1 bis C1.

2. Struktur des Eintrags

Jeder Eintrag besteht aus:

1) der Grundform der Kollokation

2) der Niveaustufenangabe (A1, A2, B1, B2 oder C1)

3) der Übersetzung ins Serbische

4) einem Button zur Auswahl einer bevorzugten (favorisierten) Kollokation

Durch Klicken auf den PfeilStrelica über der Bezeichnung „Details“ öffnet sich eine Zeile mit zusätzlichen (grammatikalischen) Informationen zur Kollokation:

1) die Kollokationsbasis

2) die Wortart der Kollokationsbasis

3) der/die Kollokator(en)

4) die Wortart des Kollokators/der Kollokatoren

5) ein Anwendungsbeispiel aus dem Lehrwerkskorpus

6) eine verlinkte Quellenangabe (durch Anklicken dieser Angabe öffnet sich die genaue Quelle des Beispiels im Lehrwerkskorpus)

Durch Klicken auf den PfeilStrelica über der Bezeichnung „Details“ öffnet sich eine Zeile mit zusätzlichen (grammatikalischen) Informationen zur Kollokation:

1) die Kollokationsbasis

2) die Wortart der Kollokationsbasis

3) der/die Kollokator(en)

4) die Wortart des Kollokators/der Kollokatoren

5) ein Anwendungsbeispiel aus dem Lehrwerkskorpus

6) eine verlinkte Quellenangabe (durch Anklicken dieser Angabe öffnet sich die genaue Quelle des Beispiels im Lehrwerkskorpus)

Grammatische Informationen: Zu den Elementen einer Kollokation werden bestimmte grammatische Angaben bereitgestellt, die für das Erlernen des Deutschen als Fremdsprache besonders wichtig sind. Zunächst werden die Wortarten für jedes Element angegeben. Folgende Wortarten kommen vor: Substantive, Verben, Adjektive, Adverbien, Präpositionen, Konjunktionen, Pronomen, Partikeln und Adjunktoren.

Bei Substantiven werden folgende Informationen angegeben:

Genus (maskulin – m.; feminin – f.; neutral – n.)
Genitivendung im Singular bei maskulinen und neutralen Substantiven: –(e)s / –s / –es
Pluralendungen: – / –¨e / –¨er / –er / –e / –n / –en / –s / ¨ /

Bei Verben werden folgende Informationen angegeben:

Konjugationstyp – bei regelmäßigen Verben steht die Angabe regelmäßig, bei unregelmäßigen wird die Paradigmenreihe angegeben: 3. Person Singular Präsens – 3. Person Singular Präteritum – Partizip Perfekt (z. B. läuft – lief – gelaufen)
Hilfsverb im Perfekt: haben – h / sein – s

Bei Adjektiven und Adverbien werden folgende Informationen angegeben:

Komparativ- und Superlativformen, sofern es sich um unregelmäßige Steigerungsformen handelt (z. B. länger – am längsten)

Bei Präpositionen werden folgende Informationen angegeben:

Rektion der Präposition (der Kasus, den die Präposition verlangt: Genitiv – G; Dativ – D; Akkusativ – A). Angegeben wird ausschließlich der Kasus, der in der jeweiligen Kollokation vorkommt – nicht alle möglichen Kasus, die die Präposition in anderen Kontexten regieren kann.
Im Falle polysemer (mehrdeutiger) Wörter werden verschiedene Bedeutungen durch Nummerierung gekennzeichnet: 1), 2) usw. Für bestimmte Kollokationen und ihre Übersetzungen, die stilistisch vom neutralen Sprachgebrauch abweichen (höherer oder niedrigerer Stil), werden folgende Markierungen verwendet: geh. – gehobener Stil, ugs. – umgangssprachlicher Stil

3. Suche nach Kollokationen

Die Kollokationen können über entsprechende Suchfelder gefunden werden. Es ist möglich, nur Teile der deutschen Kollokation zu suchen (1), Teile der serbischen Übersetzung oder die Suche als Volltextsuche durchzuführen, bei der auch die Beispielsätze mit berücksichtigt werden (2). Zudem lässt sich einstellen, wie viele Kollokationen nach der Suche auf einer Seite angezeigt werden sollen (3).

Wenn Sie nicht sicher sind, wie die Kollokation genau lautet, genügt es, ein einzelnes Wort einzugeben – das System zeigt alle Vorschläge an, die dieses Element enthalten. Es ist nicht notwendig, diakritische Zeichen einzugeben (serbisch: č, ć, š, ž; deutsch: ö, ü, ä); das System erkennt die Einheiten auch ohne die entsprechenden Zeichen.

Wenn Sie nicht sicher sind, wie die Kollokation genau lautet, genügt es, ein einzelnes Wort einzugeben – das System zeigt alle Vorschläge an, die dieses Element enthalten. Es ist nicht notwendig, diakritische Zeichen einzugeben (serbisch: č, ć, š, ž; deutsch: ö, ü, ä); das System erkennt die Einheiten auch ohne die entsprechenden Zeichen.

4. Скраћенице и симболи

Zur leichteren Handhabung und zur Reduzierung der Textmenge werden im Wörterbuch folgende Abkürzungen verwendet, die auf die entsprechenden Informationen hinweisen:

[ ] – kennzeichnet ergänzte, kontextualisierte Teile eines Beispiels

( ) – kennzeichnet zusätzliche Informationen oder fakultative Elemente

/ – kennzeichnet lexikalische Alternativen

| – kennzeichnet ein trennbares Präfix bei Verben

A – Akkusativ

Adj. – Adjektiv

Adjunkt. – Adjunktor

Adv. – Adverb

D – Dativ

f. – feminin

G – Genitiv

geh. – gehoben

h. – haben

Konj. – Konjunktion (Verbindung)

m. – maskulin (männliches Geschlecht)

meist im Sg. – meist im

Konj. – Konjunktion

m. – maskulin

meist im Sg. – meist im Singular

N – Nomen

n. – neutral

o. Pl. – ohne Plural

Part. – Partikel

Pl. – Plural

Präp. – Präposition

Pron. – Pronomen

s. – sein

Sg. – Singular

ugs. – umgangssprachlich

V – Verb

5. Tipps für eine effiziente Nutzung

Verwendung des Wörterbuchs im Deutschunterricht DeSKoll kann auf verschiedenen Niveaustufen gewinnbringend im Deutschunterricht eingesetzt werden:
Beim ersten Erlernen von Kollokationen – Lehrkräfte können eine Auswahl an Kollokationen eines bestimmten Niveaus (z. B. A2/B1) treffen und diese in Übungen wie Lückentexten, Umstellungsübungen, Übersetzungsaufgaben oder beim Schreiben von Sätzen nutzen.
Bei der Arbeit mit typischen Fehlern – Auswahl von Kollokationen, die im Serbischen anders strukturiert sind, um explizit auf Unterschiede zwischen dem deutschen und dem serbischen Muster hinzuweisen.
Bei der Erstellung didaktischer Materialien – Lehrkräfte können Kollokationen zu einem bestimmten Thema oder einer Lektion herunterladen und in Arbeitsblätter, Tests oder Online-Übungen einbauen.
Zur Förderung der Schreibkompetenz – Lernende bereichern mithilfe des Wörterbuchs ihre Texte durch passende Kollokationen, statt sich auf einzelne Wörter zu verlassen.
– Für weitere Ideen siehe den Bereich “Unterrichtsideen” sowie die veröffentlichten Beiträge.

Verwendung des Wörterbuchs zum selbstständigen Lernen

Für selbstständig Lernende (Studierende oder Schüler/-innen) kann das Wörterbuch ein tägliches Lernwerkzeug sein:

– Bei der Lektüre deutscher Texte kann der Nutzer schnell typische Kombinationen zu einem neuen Wort überprüfen und sehen, wie es sich „verhält“.

– Beim Übersetzen ins Deutsche kann der Nutzer prüfen, ob die gewünschte Konstruktion tatsächlich eine typische Kollokation im Deutschen ist.

– Es empfiehlt sich, eine eigene Kollokationsliste zu führen (im Notizbuch oder über die Funktion „Meine Kollokationen“): deutsche Kollokation + Übersetzung + Beispielsatz.

– Die Wiederholung kann nach Niveaustufen organisiert werden (z. B. heute übe ich A2/B1-Kollokationen zum Thema Studium und Universität).

6. Einschränkungen des Wörterbuchs

– Es umfasst nicht alle möglichen Kollokationen, sondern nur diejenigen, die im untersuchten Lehrwerkskorpus (DaF-Unterricht) vorkommen.

– Es enthält ausschließlich Kollokationen des allgemeinen Sprachgebrauchs, nicht der Fachsprache.

– Einige Einträge enthalten möglicherweise nicht alle Detailinformationen.

– Für fachsprachliche Texte sind zusätzliche Quellen erforderlich.

– Die Übersetzungen ins Serbische stellen mögliche Varianten dar, jedoch nicht die einzigen; je nach Kontext können andere Lösungen geeigneter sein.

7. Erstellung eines Benutzerkontos

Damit Nutzer/-innen ihre Lieblingskollokationen markieren können (durch Klicken auf das Symbol ) und diese später zur automatischen Übungsgenerierung verwenden können, ist die Erstellung eines Benutzerkontos erforderlich. Dies erfolgt einfach durch Klicken auf das Symbol in der oberen rechten Ecke des Bildschirms:

Für die Erstellung eines Kontos sind lediglich ein Benutzername und eine funktionale E-Mail-Adresse notwendig. Folgen Sie einfach den dort angezeigten Schritten zur Kontoerstellung.

Damit Nutzer/-innen ihre Lieblingskollokationen markieren können (durch Klicken auf das Symbol ) und diese später zur automatischen Übungsgenerierung verwenden können, ist die Erstellung eines Benutzerkontos erforderlich. Dies erfolgt einfach durch Klicken auf das Symbol in der oberen rechten Ecke des Bildschirms:

Für die Erstellung eines Kontos sind lediglich ein Benutzername und eine funktionale E-Mail-Adresse notwendig. Folgen Sie einfach den dort angezeigten Schritten zur Kontoerstellung.

8. Technische Hinweise

– Das Wörterbuch ist für die Nutzung in modernen Webbrowsern optimiert; die Verwendung einer aktualisierten Browser-Version wird empfohlen.

– Wenn die Seite nicht richtig lädt, versuchen Sie, sie neu zu laden (Ctrl+R / F5) oder den Browser-Cache zu löschen.

– Falls eine Anzeige oder Funktion nicht korrekt arbeitet, überprüfen Sie, ob eine stabile Internetverbindung besteht.

– Wenn Sie Fehler im Inhalt bemerken (z. B. Tippfehler, problematische Übersetzungen, unlogische Darstellungen von Kollokationen), wird empfohlen, die Projektverantwortlichen über das Kontaktformular oder über die angegebene E-Mail-Adresse auf der Website (recnik.deskoll@gmail.com) zu kontaktieren.